095 Befremdungsstress – Warum Denken unbequem sein muss, um die Zukunft zu gestalten
🎙️ Podcast-Folge: Befremdungsstress – Warum Denken unbequem sein muss, um die Zukunft zu gestalten Unsere Gesellschaft steckt in einem Denk-Dilemma:
🔹 Komplexe Denker – Geisteswissenschaftler, Philosophen, interdisziplinäre Experten – betrachten Themen aus vielen Perspektiven, erkennen Zusammenhänge und halten Widersprüche aus. 🔹 Lineare Denker – Wirtschaftswissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure – streben nach klaren, messbaren Lösungen und optimieren Prozesse für maximale Effizienz.
Beide Denkweisen sind essenziell – doch anstatt sie zu verbinden, grenzen wir sie voneinander ab. Die Wirtschaft dominiert, während Geisteswissenschaftler oft in den Tiefstatus gedrängt werden, weil ihre Erkenntnisse nicht sofort skalierbar sind.
🚨 Warum dieses Denkmuster gefährlich ist Die Herausforderungen der Zukunft – von Künstlicher Intelligenz über den digitalen Wandel bis hin zum Gesundheitswesen – lassen sich nicht mit rein linearen Denkweisen lösen. Wir brauchen multiperspektivisches Denken und interdisziplinäre Zusammenarbeit.
🔥 Befremdungsstress: Warum Unbehagen der Schlüssel zum Fortschritt ist Wenn unser Weltbild ins Wanken gerät, empfinden wir Befremdungsstress – und genau hier entsteht Wachstum. Doch stattdessen reagieren viele mit Ablehnung:
✅ Geisteswissenschaftler werden als „realitätsfern“ abgestempelt. ✅ Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure als „zu starr“ kritisiert.
💡 Die neue Spielregel: Nicht entweder-oder, sondern sowohl-als-auch! • Geisteswissenschaftler müssen sich auf Klarheit und Skalierbarkeit einlassen. • Naturwissenschaftler und Wirtschaftsexperten müssen emotionale, soziale und systemische Perspektiven zulassen.
🎧 In Kürze wird eine Pocdast-Folge zu genau diesem Thema veröffentlicht. Ich spreche ich mit Ina Boettcher darüber, warum wir den Befremdungsstress aushalten müssen, um die Zukunft aktiv zu gestalten.
📅 Jetzt anhören – überall, wo es Podcasts gibt!
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